Get 20M+ Full-Text Papers For Less Than $1.50/day. Start a 14-Day Trial for You or Your Team.

Learn More →

Governance in einer sich wandelnden Welt

Governance in einer sich wandelnden Welt Der Begriff Governance ist ein Erfolgsbegriff und zwar nicht nur in der Politikwissenschaft, sondern auch in anderen Disziplinen, selbst in der eher begriffskonservativen Rechtswissenschaft. Der Preis dieses Erfolges ist die Uneindeutigkeit des Governancebegriffs, was die Governance-Forschung dazu zwingt, sich über die Begriffsverwendung von Governance zu verständigen und die Verwendungskontexte des Governancebegriffs analytisch sorgfältig auszudifferenzieren. Zu beidem will dieses PVS-Sonderheft einen weiterführenden Beitrag leisten.; Jedes Buch hat eine Entstehungsgeschichte. Ihr liegt in aller Regel auch eine Publi- tionsidee zugrunde, die begründet, warum ein Buch dieser Art sein sollte. Im konk- ten Fall umfasst diese Publikationsidee nach Auffassung der Herausgeber auch die - gehörigkeit zu der Reihe PVS-Sonderheft. Die Publikationsidee zu diesem Band f- gierte während des gesamten Entstehungsprozesses als verlässlicher und inspirierender Partner. Mit dem vorgelegten Band sollen einmal – wie der Titel deutlich macht – vor dem Hintergrund des nicht nur „semantischen shifts“ von Steuerung zu Governance Re- lungsstrukturen im Kontext sich wandelnder Staatlichkeit untersucht werden. Zum - deren soll der analytische Zugriff auf „Governance in Transition“ zugleich ein multid- ziplinärer sein, bei dem – und dies scheint uns eine Besonderheit zu sein – Politik und Rechtswissenschaft ihre analytische Kompetenz gemeinsam einbringen. Dass dies mehr ist als ein wohlfeiles Lippenbekenntnis zur immer wieder eingeforderten Interdiszip- narität, zeigt sich nicht nur daran, dass eine sozialwissenschaftlich aufgeschlossene Rechtswissenschaft einen eigenen Teil des Bandes ausfüllt, sondern wird ebenfalls daran deutlich, dass auch die Herausgeber zwei verschiedenen Heimatdisziplinen entst- men. Die Herausgeber bedanken sich beim Vorstand der Deutschen Vereinigung für Po- tische Wissenschaft für seine Aufgeschlossenheit gegenüber dieser Publikationsidee und bei Inga Drossart und Florian Meinel – beide Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin – für ihre wertvolle Hilfe bei der Überführung der Publikationsidee in ein druckfähiges Produkt.; Governance als Konzept und Theorie - Recht und Governance - Governance im Rahmen des Nationalstaates - Governance jenseits des Nationalstaates - Ausblick: Governance in einer sich wandelnden Welt, eine Zwischenbilanz. Mit Beiträgen von Marianne Beisheim, Tanja Börzel, Silke Bothfeld, Tanja Brühl, Christopher Daase, Irene Dingeldey, Nico Dose, Stefan Engert, Catherine Götze, Michael Haus, Christian Hey, Markus Jachtenfuchs, Klaus Jacob, Christian Joerges, Patrick Kenis, Maria Kuhl, Doris Kühlers, Andrea Liese, Renate Mayntz, Christoph Möllers, Jürgen Neyer, Claus Offe, Maria Oppen, Arne Pilniok, Birger P. Priddatt, Jörg Raab, Thomas Risse, Detlef Sack, Gunnar Folke Schuppert, Wolfgang Seibel, Paul W. Thurner, Annette Elisabeth Töller, Hans-Heinrich Trute, Cornelia Ulbert, Axel Volkery, Michael Zürn; "Der Band ist aus zwei Gründen sehr begrüßenswert: Erstens kann sich die disziplinäre Öffnung vom rein politikwissenschaftlichen Diskurs hin zur Rechtswissenschaft als sehr fruchtbar erweisen, da durchaus vergleichbare Phänomene unter erweiterten Perspektiven deutlich tiefgreifender analysiert werden können. Zweitens befinden sich Regelungsstrukturen vor dem Hintergrund sich wandelnder Staatlichkeit ebenfalls in konstantem Wandel; um darauf angemessen reagieren zu können, muss sich auch die Governance-Forschung diesen Wandlungsprozessen gegenüber öffnen." www.zpol.de (Zeitschrift für Politikwissenschaft), 02.09.2008; Governance - Neue Forschung und state of the art!; Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert forscht zu Governance am Wissenschaftszentrum Berlin. Prof. Dr. Michael Zürn leitet die Hertie School of Governance und ist Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin.; Der Begriff Governance ist ein Erfolgsbegriff und zwar nicht nur in der Politikwissenschaft, sondern auch in anderen Disziplinen, selbst in der eher begriffskonservativen Rechtswissenschaft. Der Preis dieses Erfolges ist die Uneindeutigkeit des Governancebegriffs, was die Governance-Forschung dazu zwingt, sich über die Begriffsverwendung von Governance zu verständigen und die Verwendungskontexte des Governancebegriffs analytisch sorgfältig auszudifferenzieren. Zu beidem will dieses PVS-Sonderheft einen weiterführenden Beitrag leisten. In den Beiträgen der Herausgeber und im ersten Teil des Bandes geht es um erste Konturen einer Theorie von Governance und die Präzisierung des Governancebegriffs. Der Abgrenzung und Schärfung des Governancebegriffs dienen ferner die Beiträge, die sich mit dem Verhältnis zum historisch so dominanten Organisationsprinzip der Hierarchie auseinandersetzen. Mit dem Teil „Governance und Recht“ wird gezielt ein multidisziplinärer Dialog über das Governance-Konzept eröffnet, und zwar in der Hoffnung, daraus gerade für ein Verständnis von Governance als Koordination von Akteurshandeln in Regelungsstrukturen zu lernen. Die den Governanceebenen gewidmeten Teile – von „National“ zu „Transnational“ Governance – beschäftigen sich mit unterschiedlichen Governance-Kontexten und unterschiedlichen Governance-Modi wie etwa Netzwerken und Public Private Partnerships. Sinn des Bandes ist also weniger eine Bestandsaufnahme der Governance-Forschung, sondern eine Verortung von Governancestrukturen und Governanceprozessen vor dem Hintergrund sich wandelnder Staatlichkeit.; Governance - Neue Forschung und state of the art!; Der Begriff Governance ist ein Erfolgsbegriff und zwar nicht nur in der Politikwissenschaft, sondern auch in anderen Disziplinen, selbst in der eher begriffskonservativen Rechtswissenschaft. Der Preis dieses Erfolges ist die Uneindeutigkeit des Governancebegriffs, was die Governance-Forschung dazu zwingt, sich über die Begriffsverwendung von Governance zu verständigen und die Verwendungskontexte des Governancebegriffs analytisch sorgfältig auszudifferenzieren. Zu beidem will dieses PVS-Sonderheft einen weiterführenden Beitrag leisten. In den Beiträgen der Herausgeber und im ersten Teil des Bandes geht es um erste Konturen einer Theorie von Governance und die Präzisierung des Governancebegriffs. Mit dem Teil „Governance und Recht“ wird gezielt ein multidisziplinärer Dialog über das Governance-Konzept eröffnet, und zwar in der Hoffnung, daraus gerade für ein Verständnis von Governance als Koordination von Akteurshandeln in Regelungsstrukturen zu lernen. Die den Governanceebenen gewidmeten Teile – von „National“ zu „Transnational“ Governance – beschäftigen sich mit unterschiedlichen Governance-Kontexten und unterschiedlichen Governance-Modi wie etwa Netzwerken und Public Private Partnerships.; DE http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png

Governance in einer sich wandelnden Welt

591 pages

Loading next page...
 
/lp/springer-e-books/governance-in-einer-sich-wandelnden-welt-JCQytptOUB

References (0)

References for this paper are not available at this time. We will be adding them shortly, thank you for your patience.

Publisher
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Copyright
Copyright © Springer Basel AG
DOI
10.1007/978-3-531-91066-6
Publisher site
See Book on Publisher Site

Abstract

Der Begriff Governance ist ein Erfolgsbegriff und zwar nicht nur in der Politikwissenschaft, sondern auch in anderen Disziplinen, selbst in der eher begriffskonservativen Rechtswissenschaft. Der Preis dieses Erfolges ist die Uneindeutigkeit des Governancebegriffs, was die Governance-Forschung dazu zwingt, sich über die Begriffsverwendung von Governance zu verständigen und die Verwendungskontexte des Governancebegriffs analytisch sorgfältig auszudifferenzieren. Zu beidem will dieses PVS-Sonderheft einen weiterführenden Beitrag leisten.; Jedes Buch hat eine Entstehungsgeschichte. Ihr liegt in aller Regel auch eine Publi- tionsidee zugrunde, die begründet, warum ein Buch dieser Art sein sollte. Im konk- ten Fall umfasst diese Publikationsidee nach Auffassung der Herausgeber auch die - gehörigkeit zu der Reihe PVS-Sonderheft. Die Publikationsidee zu diesem Band f- gierte während des gesamten Entstehungsprozesses als verlässlicher und inspirierender Partner. Mit dem vorgelegten Band sollen einmal – wie der Titel deutlich macht – vor dem Hintergrund des nicht nur „semantischen shifts“ von Steuerung zu Governance Re- lungsstrukturen im Kontext sich wandelnder Staatlichkeit untersucht werden. Zum - deren soll der analytische Zugriff auf „Governance in Transition“ zugleich ein multid- ziplinärer sein, bei dem – und dies scheint uns eine Besonderheit zu sein – Politik und Rechtswissenschaft ihre analytische Kompetenz gemeinsam einbringen. Dass dies mehr ist als ein wohlfeiles Lippenbekenntnis zur immer wieder eingeforderten Interdiszip- narität, zeigt sich nicht nur daran, dass eine sozialwissenschaftlich aufgeschlossene Rechtswissenschaft einen eigenen Teil des Bandes ausfüllt, sondern wird ebenfalls daran deutlich, dass auch die Herausgeber zwei verschiedenen Heimatdisziplinen entst- men. Die Herausgeber bedanken sich beim Vorstand der Deutschen Vereinigung für Po- tische Wissenschaft für seine Aufgeschlossenheit gegenüber dieser Publikationsidee und bei Inga Drossart und Florian Meinel – beide Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin – für ihre wertvolle Hilfe bei der Überführung der Publikationsidee in ein druckfähiges Produkt.; Governance als Konzept und Theorie - Recht und Governance - Governance im Rahmen des Nationalstaates - Governance jenseits des Nationalstaates - Ausblick: Governance in einer sich wandelnden Welt, eine Zwischenbilanz. Mit Beiträgen von Marianne Beisheim, Tanja Börzel, Silke Bothfeld, Tanja Brühl, Christopher Daase, Irene Dingeldey, Nico Dose, Stefan Engert, Catherine Götze, Michael Haus, Christian Hey, Markus Jachtenfuchs, Klaus Jacob, Christian Joerges, Patrick Kenis, Maria Kuhl, Doris Kühlers, Andrea Liese, Renate Mayntz, Christoph Möllers, Jürgen Neyer, Claus Offe, Maria Oppen, Arne Pilniok, Birger P. Priddatt, Jörg Raab, Thomas Risse, Detlef Sack, Gunnar Folke Schuppert, Wolfgang Seibel, Paul W. Thurner, Annette Elisabeth Töller, Hans-Heinrich Trute, Cornelia Ulbert, Axel Volkery, Michael Zürn; "Der Band ist aus zwei Gründen sehr begrüßenswert: Erstens kann sich die disziplinäre Öffnung vom rein politikwissenschaftlichen Diskurs hin zur Rechtswissenschaft als sehr fruchtbar erweisen, da durchaus vergleichbare Phänomene unter erweiterten Perspektiven deutlich tiefgreifender analysiert werden können. Zweitens befinden sich Regelungsstrukturen vor dem Hintergrund sich wandelnder Staatlichkeit ebenfalls in konstantem Wandel; um darauf angemessen reagieren zu können, muss sich auch die Governance-Forschung diesen Wandlungsprozessen gegenüber öffnen." www.zpol.de (Zeitschrift für Politikwissenschaft), 02.09.2008; Governance - Neue Forschung und state of the art!; Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert forscht zu Governance am Wissenschaftszentrum Berlin. Prof. Dr. Michael Zürn leitet die Hertie School of Governance und ist Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin.; Der Begriff Governance ist ein Erfolgsbegriff und zwar nicht nur in der Politikwissenschaft, sondern auch in anderen Disziplinen, selbst in der eher begriffskonservativen Rechtswissenschaft. Der Preis dieses Erfolges ist die Uneindeutigkeit des Governancebegriffs, was die Governance-Forschung dazu zwingt, sich über die Begriffsverwendung von Governance zu verständigen und die Verwendungskontexte des Governancebegriffs analytisch sorgfältig auszudifferenzieren. Zu beidem will dieses PVS-Sonderheft einen weiterführenden Beitrag leisten. In den Beiträgen der Herausgeber und im ersten Teil des Bandes geht es um erste Konturen einer Theorie von Governance und die Präzisierung des Governancebegriffs. Der Abgrenzung und Schärfung des Governancebegriffs dienen ferner die Beiträge, die sich mit dem Verhältnis zum historisch so dominanten Organisationsprinzip der Hierarchie auseinandersetzen. Mit dem Teil „Governance und Recht“ wird gezielt ein multidisziplinärer Dialog über das Governance-Konzept eröffnet, und zwar in der Hoffnung, daraus gerade für ein Verständnis von Governance als Koordination von Akteurshandeln in Regelungsstrukturen zu lernen. Die den Governanceebenen gewidmeten Teile – von „National“ zu „Transnational“ Governance – beschäftigen sich mit unterschiedlichen Governance-Kontexten und unterschiedlichen Governance-Modi wie etwa Netzwerken und Public Private Partnerships. Sinn des Bandes ist also weniger eine Bestandsaufnahme der Governance-Forschung, sondern eine Verortung von Governancestrukturen und Governanceprozessen vor dem Hintergrund sich wandelnder Staatlichkeit.; Governance - Neue Forschung und state of the art!; Der Begriff Governance ist ein Erfolgsbegriff und zwar nicht nur in der Politikwissenschaft, sondern auch in anderen Disziplinen, selbst in der eher begriffskonservativen Rechtswissenschaft. Der Preis dieses Erfolges ist die Uneindeutigkeit des Governancebegriffs, was die Governance-Forschung dazu zwingt, sich über die Begriffsverwendung von Governance zu verständigen und die Verwendungskontexte des Governancebegriffs analytisch sorgfältig auszudifferenzieren. Zu beidem will dieses PVS-Sonderheft einen weiterführenden Beitrag leisten. In den Beiträgen der Herausgeber und im ersten Teil des Bandes geht es um erste Konturen einer Theorie von Governance und die Präzisierung des Governancebegriffs. Mit dem Teil „Governance und Recht“ wird gezielt ein multidisziplinärer Dialog über das Governance-Konzept eröffnet, und zwar in der Hoffnung, daraus gerade für ein Verständnis von Governance als Koordination von Akteurshandeln in Regelungsstrukturen zu lernen. Die den Governanceebenen gewidmeten Teile – von „National“ zu „Transnational“ Governance – beschäftigen sich mit unterschiedlichen Governance-Kontexten und unterschiedlichen Governance-Modi wie etwa Netzwerken und Public Private Partnerships.; DE

Published: Feb 18, 2009

There are no references for this article.